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Outing im Büro

Wir schreiben das Jahr 2014 aber immer noch gibt es in den meisten Büros Menschen, die ihre sexuelle Ausrichtung lieber für sich behalten. Darum gehören homosexuelle Mitarbeiter in vielen Branchen noch zu den Exoten, die sich fragen: Outen oder nicht?

Oft fällt es homosexuellen Kollegen schwer mit dieser Sonderrolle zurechtzukommen. Was scheinbar nur Privatsache ist, zieht auf einmal große Kreise: Schon der Smalltalk in der Kaffeeküche ist ohne privaten Schlenker nicht denkbar. Schwierig auch, wenn die Kollegen während der Mittagspause über Familie und Kinder erzählen, oder fragen wie es im Urlaub war? Sich immer zu enthalten lässt einen schnell zum Außenseiter werden. Und sich immer neue Details zum Privatleben auszudenken kann anstrengend sein.
Rein rechtlich ist die Sache klar: Diskriminierung wegen sexuellen Orientierung ist durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verboten. In internationalen Konzernen ist es sogar schick, die Vielfalt zu pflegen. Also, outen oder nicht und wenn ja, wie stellt man es am besten an? Darüber sprachen wir mit der Karriereberaterin Brigitte Marx-Lang aus dem hr1-Profiteam am Montag in hr1.

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Quelle: hr-online.de