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Wenn man an
Papiertaschentücher denkt, dann fällt einem sofort eine bestimmte Marke ein, die
mit „T“ beginnt und mit „O“ endet. Es ist DAS Papiertaschentuch schlechthin.
Denn es hat eine gute Qualität und eine gute Marketingstrategie, die diese
Qualität sichtbar macht.
Nun haben auch andere Papiertaschentücher eine
gute Qualität, aber die Marketingstrategie macht es einzigartig, indem sie es
aus der Fülle des Angebotes hervorhebt und zum Synonym für Papiertaschentücher
macht.
So ähnlich verhält es sich mit dem individuellen
Kompetenzmarketing. Nur bezieht es sich nicht auf ein zu vermarktendes Produkt
oder eine Dienstleistung, sondern auf Menschen, die sich bei ihrer Bewerbung,
bei ihren Verkaufsstrategien mit den sie unverwechselbar machenden Fähigkeiten
und Persönlichkeitsmerkmalen darstellen.
Ein schlichter Lebenslauf allein
hilft nicht mehr viel weiter, denn darin wird nicht sichtbar, welche beruflich
verwertbaren Fähigkeiten und Eigenschaften ein Mensch im Verlauf seines Lebens
erwirbt. Dazu gehören beispielsweise Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen,
die durch die Führung eines Haushaltes und durch Kindererziehung erworben
werden, die durchaus Führungsqualitäten entsprechen. Aber auch Hobby und
Vereinsarbeit sind an dieser Stelle zu nennen. Dieses Kompetenzbündel ist
wirtschaftlich verwertbar und für den beschäftigenden Betrieb von großem Nutzen.
Und das muß in einer Bewerbung zum Ausdruck kommen!
Der Ort dafür ist das
sogenannte Profil. Es kommt in der Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen direkt
nach dem Lebenslauf und vor den (Arbeits-) Zeugnissen. Es sollte die Summer
aller für diese Stelle relevanten individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten
enthalten, die über die eigentlichen beruflichen Qualifikationen hinaus gehen.
Es muß die Bewerberin, den Bewerber als einzigartigen Gewinn für das Unternehmen
herausstreichen und deutlich machen, welchen Nutzen der Betrieb aus der
künftigen Zusammenarbeit zieht. (...Weitere Artikel können Sie lesen, nachdem Sie sich angemeldet
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